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Behandlungsfeld: Stimmstörungen

stimmstoerung kindStimmstörung bei Kindern


Was heißt das?

Stimmstörungen können organisch oder funktionell bedingt sein und in engem Zusammenhang mit Faktoren der Persönlichkeit und ihres Umfeldes stehen. Sie können durch Veränderungen im Stimmklang, in der Stimmmelodie, in der Belastbarkeit und durch Missempfindungen bis hin zu Schmerzen gekennzeichnet sein. Neben einer gestörten Sprechstimme fällt auch immer eine Verminderung der Singfähigkeit auf. Mitunter sind die Kinder schwer verständlich.


Ziele der Behandlung:

Die Kinder sollen in ihrer stimmlichen Kommunikationsfähigkeit verbessert werden. Dies bezieht die Sensibilisierung und Kompetenzerweiterung der Eltern hinsichtlich des Stimmengebrauchs ihres Kindes mit ein.


Behandlungsformen:

  • Feststellung (Diagnostik) der Störung
  • Einzeltherapie, unter sozialkommunikativen Aspekten kann diese auch in der Gruppe erfolgen. Dazu eine regelmäßige Elternberatung.

Zielbereiche:

  • Wahrnehmung
  • Atmung
  • Haltung/Muskelspannungsregulierung (Tonusregulierung)
  • Sprechmotorik/Sprechgestaltung/Lautbildung (Artikulation)
  • Stimmbildung (Phonation)
  • Störungsspezifische Krankheitsverarbeitung
  • Kommunikationsfähigkeit

 

stimmstoerung erwachsenerStimmstörungen bei Erwachsenen


Was heißt das?

Stimmstörungen können organisch oder funktionell bedingt sein und in engem Zusammenhang mit Faktoren der Persönlichkeit und ihres Umfeldes stehen. Sie können durch Veränderungen in Stimmklang, Wortakzent (Prosodie), Belastbarkeit und durch Missempfindungen bis hin zu Schmerzen gekennzeichnet sein, Neben einer gestörten Sprechstimme kann auch die Singstimme eingeschränkt sein. Jede längere Heiserkeit (4 bis 6 Wochen) sollte ärztlich untersucht werden.


Ziel der Behandlung:

Die Wiederherstellung und Stabilisierung optimaler stimmlicher Kommunikationsfähigkeiten ist für den Betroffenen das wichtigste Ziel, da die stimmliche Eingeschränktheit oft die Berufsfähigkeit in Frage stellt. Bei der Therapie muss eine eventuelle Grunderkrankung berücksichtigt werden.


Behandlungsformen:

  • Feststellung (Diagnostik) der Störung
  • Einzeltherapie, unter kommunikativen Aspekten kann mitunter auch Gruppentherapie stattfinden. Zur beruflichen Wiedereingliederung findet oft "in - vivo - Traning" statt. Unter Umständen ist eine Beratung der Angehörigen erforderlich.

Zielbereiche:

  • Wahrnehmung
  • Atmung
  • Haltung/Muskelspannungsregulierung (Tonusregulierung)
  • Sprechmotorik/Sprechgestaltung/Lautbildung (Artikulation)
  • Stimmbildung (Phonation)
  • Störungsspezifische Krankheitsverarbeitung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Hilfsmittelversorgung

Termine

Logopädische Behandlungen sind in der Regel von Montag bis Freitag von 7.45 Uhr bis 18.00 Uhr möglich. Vereinbaren Sie bitte einen individuellen Termin persönlich oder per Telefon mit uns. Wir sind gerne für Sie da.

Voraussetzung

Die logopädische Therapie findet in der Regel aufgrund einer Verordnung vom Arzt (Hausarzt, Kinderarzt, HNO-Arzt, Kieferorthopäde, Neurologe) statt. Dabei werden die Kosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Nach Absprache kann auch ohne Verordnung therapiert werden, dabei muss der Patient die zu vereinbarenden Kosten selber tragen. Dies betrifft insbesondere die Angebote im Bereich Lernförderung, Rhetoriktraining sowie das Erstellen von logopädischen Gutachten für Sprechberufe.

Zahlungsregelung

Zuzahlungen zu logopädischen Behandlungen müssen nur dann geleistet werden, wenn das 18. Lebensjahr vollendet ist. Wenn Sie zuzahlungspflichtig sind, beträgt Ihr Eigenanteil für alle erhaltenen logopädischen Leistungen 10 Prozent der Gesamtkosten der Behandlung. Darüber hinaus sind die Logopädinnen gesetzlich verpflichtet, von den Patienten für jedes Rezept eine Gebühr von 10 Euro einzufordern. Diese Rezeptgebühr muss immer eingefordert werden - unabhängig von der verordneten Therapieanzahl. Seit dem 01.01.2004 haben Sie die Möglichkeit, einen Befreiungsausweis nach neuem Recht zu beantragen. Einen solchen bekommen Sie für den Rest des jeweiligen Kalenderjahres, wenn Sie die Belastungsgrenze für jährlich zu leistende Zuzahlungen in Höhe von 2 Prozent Ihrer Jahresbruttoeinnahmen erreicht haben. Für chronisch kranke Patienten liegt diese Belastungsgrenze bei 1 Prozent der jährlichen Bruttoeinahmen. Sicherlich berät Sie Ihre Krankenkasse gerne dazu, wann diese Grenze bei Ihnen erreicht ist. Deshalb ist es wichtig, dass Sie alle Belege von geleisteten Zuzahlungen aufbewahren!